Israel im Brennpunkt der Heils- und Weltgeschichte
Israel steht, wie es uns in der Heiligen Schrift mitgeteilt wird, im Zentrum des Weltgeschehens. Wenn man die täglichen Nachrichten aufmerksam verfolgt, bemerkt man eine deutliche Zuspitzung des Konfliktes zwischen Israel und den vom Islam regierten Staaten im Nahen Osten. Keine Regierung wird sich letztendlich einer Stellungnahme zu Israel entziehen können.
Zu dieser Thematik werden hier einige Beiträge zu finden sein. Diese Seite wird ständig aktualisiert werden.
ISRAEL UND PALÄSTINA - ZWEI-STAATEN-'LÖSUNG' - Wem gehört das Land?
Wem gehört das Land? Es ist in der Heiligen Schrift festgeschrieben, daß es GOTTes Eigentum ist und bleibt.
Ausschließlich dem Volke Israel ist es von GOTT anvertraut und verheißen worden zur Urbarmachung und Nutzung als Siedlungsstätte nach Seinem heiligen Willen.
GOTT versprach Abraham:
Hebe deine Augen auf und siehe von der Stätte aus, wo du wohnst nach Norden, Süden, Osten, Westen. Denn all das Land, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben für alle Zeit. -1. Mos. 13;14-15
Zweimal wurde das jüdische Volk aus dem Land Israel vertrieben, 597 v. Chr. nach Babylon, und 135 n. Chr. in alle Welt zerstreut. Seitdem trägt das Land den durch den römischen Kaiser Hadrian verliehenen Spottnamen Palaestina, abgeleitet von Phlistrim (Philister, woraus folgt Palästinenser)
Nach dieser langen Zeit des Lebens in der Diaspora ist Israel seit 1948 wieder ein eigenständiger Staat in seinem Land und muß sich tagtäglich seinen Feinden zur Wehr setzen.
Hält man sich allein diese Tatsache vor Augen, hat man zugleich eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob ein palästinensisches oder anderes Staatsgebilde auf dm Boden Israels gerechtfertigt sei oder nicht.
Allerdings gibt es auch in der weltgeschichtlichen Entwicklung eindeutige Tatsachen, die zur Gründung des Staates Israel führten:
-- Das Gebiet Palästinas war nach dem Untergang des osmanischen Reiches ein rechtsfreier Raum, der den Briten mit dem Auftrag übergeben wurde, dort solange das Mandat auszuüben, bis Palästina als ein eigenständiger Staat gegründet werden kann. Es war ein leeres wüstes Land mit einer aus diesem Grunde auch sehr dünnen Besiedelung.
-- Die Briten begingen den Fehler, daß sie das Gebiet Palästinas mehreren Parteien, u.a. den arabischen Staaten und den zionistischen Bewegungen versprachen, wenn diese sie im Weltkrieg unterstützen würden.
-- Palästina als solches wäre auf Grund seiner wenigen Einwohner, die lediglich aus Bauern und Nomaden bestand, ein einkommensschwaches Staatsgebiet gewesen. Deshalb war von Beginn an klar, daß die Palästinenser bei einer Staatsgründung kein Mitspracherecht bekommen würden. Weder die Araber noch die Israelis hätten Interesse an den Einwohnern.
-- Das gesamte, zur Staatsgründung benötigte Land kauften die Israelis den dortigen Einwohnern bzw. Großgrundbesitzern ab. daraus folgt, daß die Palästinenser keinerlei Anspruch mehr auf das von ihnen verkaufte Land haben.
Die Israelis machten das brachliegende Land durch erfolgreichen Ackerbau urbar und ertragreich und konnten sich infolgedessen viel Land hinzukaufen. Sicherlich haben die Palästinenser von den Israelis profitiert, da das Land nun an Wert gewonnen hat und ein reger Handel aufkam.
Den teilweise noch nicht eigenständigen arabischen Völkern war die Einwanderungswelle, da sie die Konkurrenz fürchteten, ein Dorn im Auge, zumal man ihnen das Land ebenfalls versprochen hatte.
-- Entsprechend dem 1937 entworfenen Teilungsplan sollte das Gebiet nach Bevölkerungs-Anteilen und tatsächlichen Besitzverhältnissen aufgeteilt werden. Dementsprechend hätten zwar die Araber mehr Land gehabt, die Israelis jedoch hätten den Küstenstreifen bekommen, denn sie hatten dort den größten Grundbesitz. Zudem hatten die Israelis bereits ein halbstaatliches Gebilde aufgebaut und wären somit imstande gewesen, rasch einen Staat zu gründen. Bedeutend war bei dieser Staatsgründung, daß Israel einen strategischen Partner darstellte und die Palästinenser mangels wirtschaftlichen Potenziaales nicht.
-- Der 1947 vorgelegte Teilungsplan beendete die bis auf wenige gegenseitige Scharmützel, relativ friedliche Phase. Als das britische Mandat am 14.5.1948 aufhörte, begannen die Araber mit ihrer offenen Aggression und griffen den erst einen Tag alten Staat Israel mit sieben Armeen an. Sie führten Krieg gegen einen Staat, dessen Land von Israelis bezahlt und urbar gemacht worden ist und in seiner Grundlage bereits Jahre vor seiner offiziellen Deklaration durch den Fleiß deiner Siedler.
Erst infolge dieses Krieges wurden die palästinensischen Araber zu einem geringeren Teil wirklich vertrieben aber zu einem größeren Teil - ca. 68% - auch von ihren Anführern ermutigt, ihre Quartiere für kurze Zeit zu verlassen, um den arabischen Invasions-Armeen nicht im Wege zu sein. Allerdings trafen diese Heere nie ein. Auch wurden seitens der arabischen Anführer Angst- und Schreckensbotschaften verbreitet, um die Palästinenser an einer Rückkehr in die von ihnen verlassenen Ortschaften zu hindern.
-- Die arabischen Staaten schürten planmäßig den Haß gegen die Juden und ihren Staat Israel, indem sie sich einfach weigerten, die Palästinenser zu integrieren, sondern diese sogar zwangen, in Ghettos zu hausen - ein Zustand, der bis in die Gegenwart anhält. Die anfangs davon betroffenen Palästinenser - nur 750.000 an der Zahl - hatten bei den Briten eine relativ gute Schulbildung erhalten und waren damit zu qualifizierten duchaus Tätigkeiten befähigt.
Es tut sich nun die Frage auf, weshalb die arabischen Anrainerstaaten nicht auf die Schaffung eines eigenständigen Palästinenser-Staates sondern ausschließlich auf die Vertreibung der Juden hingewirkt haben.
Ein Grund liegt im Islam selber, zu dessen Hauptbestandteilen die Unterjochung und Ausrottung aller Nicht-Muslime, insbesondere der Juden und Christen, gehört. Zum anderen gelte die Palästinenser auch gegenwärtig noch als ein Volk, das sich schwer integrieren läßt.
Über Ismael, den Sohn des Fleisches, im Gegensatz zu Israel, den Sohn der Verheißung, sagt die Heilige Schrift:
Er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand wider jedermann, und jedermanns Hand wider ihn; und wird gegen alle seine Brüder wohnen. - 1. Mos. 16;12
Das erklärte Ziel der Al-Fatah, Hamas, PLO oder wie sich diese Terroroganisationen auch immer nennen mögen, ist es, den Staat Israel auszulöschen und das Volk der Juden zu vernichten.
Jedoch der Wille GOTTes steht dagegen:
So fürchte dich nun nicht, Israel, denn Ich bin bei dir. Ich will von Osten her deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, Ich will sagen zu Norden: Gib her und zum Süden: Halte nicht zurück, bring her Meine Söhne und meine Töchter vom Ende der Erde. - Jes. 43;5-6
Auch den Arabern bzw. Palästinensern ist eine Verheißung der Hoffnung gegeben:
Zu der Zeit wird Israel der Dritte sein mit Ägyptern, Assyrern, ein Segen mitten auf Erden. - Jes. 19;24
Dieses sei unser innigstes Gebet und unser Hoffen!
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Weiterführende Literatur zu dieser Thematik:
BENNET, Ramon: DIE WAND - Prophetie, Politik und Nahost-Friede; Shekinah, 2000 - ISBN 956-90000-8-1
BENNET, Ramon: PHILISTER - oder: Die grosse Täuschung; Asaph, 1995 - ISBN 956-90000-4-9
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BossCo139 - Aktualisiert am 17.10.2009 um 03:13 Uhr
Es ist eine Täuschung, wenn in den Medien der zu veröffentlichenden Meinung und den Verlautbarungen der Politiker unwidersprochen die palästinensische Position vertreten wird, daß alle jüdischen Siedlungen eine illegale Einnahme von palästinensischen Arabern gehörendem Land seien.
Für diese Behauptung gibt es weder eine historische noch eine juristische Rechtfertigung.
Das Mandats-Gebiet Palästina definierte im jahre 1979 der ehemalige US-Unterstaatssekretär und Dozent für Recht und öffentliche Angelegenheiten an der Yale-Universität, Prof. Dr. Eugene Victor ROSTOW wie folgt:
Die einzig mögliche geographische, demographische und politische Definition von Palästina ist die des Mandats (des Völkerbundes). Sie umfaßte sowohl das heutige Israel und Jordanien als auch die Westbank und den Gaza-Streifen. Die Bezeichnung 'Palästinenser' trifft auf alle Menschen zu, die in dem Territorium leben, oder ein Recht haben, dort zu leben - gleicherweise auf Juden, Christen und Muslime. Folglich sind die Westbank und der Gaza-Streifen nicht 'arabisch' im rechtlichen Sinne, sondern Mandats-Gebiete, die als zu Israel oder zu Jordanien gehörig, anerkannt werden.
In der 11. Ausgabe der Encyclopaedia Britannica (1910-1911) als ein geographisches Gebiet, welches sich über die Fläche östlich und westlich des Jordans erstreckt und seine historische Bedeutung dem jüdischen Volk verdankt, definiert. Die Bestätigung dieses Begriffes von Palästina erfolgte 1922 durch den Völkerbund in der Präambel seines Mandates für Palästina in der die historische Verbindung des jüdischen Volkes mit Palästina und die Gründe für die Wiedererrichtung seiner nationalen Heimstätte in diesem Land festgestellt wurde.
Im Artikel 6 des Mandates des Völkerbundes für Palästina wird Britannien als Mandats-Macht ausdrücklich dazu verpflichtet, eine geschlossene (d.h. dichte) Besiedlung des Landes durch Juden ... zu fördern.
Diese Völkerbunds-Beschlüsse sind laut Artikel 80 der UN-Charta heute noch gültig.
In seiner Stellungnahme zur Frage jüdischer Siedlungen im Westjordanland schrieb Prof. William O'BRIEN von der Universität Georgetown im The Washington Morning Star am 26.11.1978:
Die Westbank ist ein integraler Bestandteil des Palästina-Mandates, in dem eine jüdische nationale Heimstätte zu schaffen war. In diesem Sinne muß das Gebiet heute als nicht zugewiesenes Gebiet gesehen werden.
Eugene Victor ROSTOW stellte in seinem Brief an die New York Times am 13.9.1983 klar:
Israel hat ein unantastbares, legales Recht darauf, Siedlungen in der Westbank zu errichten. Die Westbank ist Teil des britischen Mandates in Palästina, das Israel und Jordanien einschloß, dazu bestimmte andere Gebiete, die noch nicht zu einem der beiden Länder gehörig anerkannt sind. Während eine jüdische Besidlung östlich des Jordans 1922 eingestellt wurde, blieben solche Siedlungen in der Westbank legal.(1)
Andere bedeutende Völkerrechtler, so. z.B. Prof. Stephen Myron SCHWEBEL, ehemals Vizepräsident und Präsident desInternationalen Gerichtshofes in Den Haag stellte den tatsächlichen und bevorrechtigten Anspruch Israels auf das Gebiet fest, denn ein Land darf ein Gebiet zum Zwecke seiner Selbstverteidigung erobern und besetzen und bei seinem Rückzug aus dem von ihm besetzten Gebiet Sicherheits-Garantien einfordern, die gewährleisten, daß von den dortigen Einwohnern keine Bedrohungen ausgehen. (2)
Die Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates gibt nach Ansicht von Eugene Victor ROSTOW das Anwesenheitsrecht in der Westbank. Sie gestattet Israel, die Gebiete, die es 1967 erobert hat, so lange zu verwalten, bis ein gerechter und dauerhafter Friede im Mittleren Osten geschaffen ist.(3)
Gaza, Judäa und Samara sind keine arabisch-palästinensischen Gebiete, die rechtmäßig den palästinensischen Arabern gehören. Es sind vielmehr Gebiete, über die es zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarstaaten noch zu verhandeln gilt. Daraus ergibt sich das uneingeschränkte Recht der Juden, bis zum Abschluß einer Übereinkunft über den endgültigen Politischen Status dieser Gebiete, ebenso dort zu siedeln wie ihre christlichen und muslimischen Nachbarn.
Der Lebendige Dreieinige GOTT, der HERR der Welten-Geschichte, wird Seinen Heilsplan an Seinem eigenen Land, Seinem Volk, Seiner (unsichtbaren) heiligen Gemeinde und an Seiner Schöpfung vollenden. Dieses ist die Hoffnung auf einen ewigwährenden Frieden ohn Leiden und Tränen.
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Quellen:
(1) BEN GAD, Yitschak: POLITICS; LIS AND VIDEO TAPE - 3,000 Questions & Answers on the Mideast Crisis; A. Shapolsky, 1991, S. 137
(2) AMERICA JOURNAL OF INTERNATIONAL LAW, v. April 1970, Seite 345ff
(3) NEW REPUBLIC v. 21.10.1991, S. 14
GESANDT ZU ISRAEL Nr. 38/5 Oktober 2009, S. 14-16
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Weiterführende Literatur zu dieser Thematik:
BARD, Mitchel G.: BEHAUPTUNGEN UND TATSACHEN - Der israelisch-arabische Konflikt im Überblick; Hänssler, 2002 - ISBN 3-7751-3856-0